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Ein Potsdam-Memory

Bilder aus drei Jahrzenten:
Eine Ausstellung des Sanierungsträgers der Stadt Potsdam nach 15 Jahren Erneuerung der zweiten barocken Stadterweiterung Nord.

Ort: Lindenstraße 15
Zeitraum: 19. November bis 18. Dezember 2008

Die barocke Potsdamer Altstadt mit ihren Türmen und dem Schloss war der Ausgangspunkt eines Landschaftsbildes, auf das sich bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts alle Gestaltung bezog.

Heute wird dies meist nur in den umliegenden Parkanlagen erlebt, weil sich die Stadt im 20. Jahrhundert weit über ihre barocken Grenzen hinaus ausgedehnt hat und um vielfältige, neue Siedlungsbereiche ergänzt worden ist. Durch die Kriegszerstörungen und die fehlende Wertschätzung der alten Mitte galt die historische Altstadt trotz räumlich begrenzter Sanierungsansätze zur Wendezeit als verloren.

Die Stadterneuerung der letzten Jahre war aber so erfolgreich, dass es sich wieder gut leben lässt in Potsdams Innenstadt, wo einst Theodor Storm wohnte und Goethe Kaffee trank. Man speist wieder gern und hört gute Musik, wo Heinrich von Kleist das Klarinettespielen erlernte und heute Mick Jagger zu Abend isst. Viele Häuser und ganze Platzbereiche sind nicht wiederzuerkennen, so haben sie sich zu ihrem Vorteil verändert.